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Hurra, es gibt einen neuen Eintrag. Springt, jauchzt, Handgeklapper...

Ok, reicht!

Nachdem wir die Zeit in Hervey Bay sehr sinnvoll genutzt haben, ging es also nach Fraser Island. Im Vorfeld haben wir einiges Gutes darueber gehoert, zwar eindeutig von kleinen Maedchen, die das erste Mal in der weiten Welt unterwegs sind und deshalb allen erklaeren wollen wie was funktioniert, aber immerhin Meinungen. Die klangen aber so: Das war die beste Zeit unseres Lebens, das ist soooo wunderschoen, ich bin so neidisch auf euch, geniesst es, ihr werdet es nicht bereuen (ich hab mir dass nachher erzaehlen lassen, mein Kopf war da temporaer in einer Art Schutzzustand und nicht aufnahmebereit).

Nun ja, Fraser Island kann wohl ganz gut sein. Wenn man nicht gerade bei Wind, Wolken und Regen dahin faehrt. Und wenn die Gruppe keine Egos dabei hat, schadet das ja auch nicht. Leider war das bei uns nicht gegeben. Eine Person meinte, sich am Gruppenleben nicht beteiligen zu muessen, es war kalt und unser Auto war pink. Ich hoffe, ich hab genug gesagt (pink!).

Nach Fraser gings weiter nach Bundaberg, vier Stunden noerdlich. Meine Absicht war mir Arbeit zu suchen. Leider waren alle Working Hostels bis unters Dach ausgebucht.

Ausserdem war der Ort nicht der schoenste. Am selben Tag also weiter nach Ayr. 14 Stunden noerdlich.

Auch hier waren alle Working Hostels voll, aber diesmal sind wir hartnaeckig geblieben. Zehn Kilometer von Ayr entfernt gab es doch noch eines, das sich bereit erklaerte uns aufzunehmen und uns zu vermitteln.

Hin- und Rueckreise wurde per trampen organisiert, hat erstaunlich gut geklappt.

Die Woche wurde sehr anstrengend. Morgens um halb 6 aufstehen (das hatten wir doch schon mal), um ab sieben Uhr auf dem Feld zu stehen. Dann wurden zehn Stunden (davon eine Stunde Mittagspause) entweder Chillis, Auberginen, Kuerbisse oder Unkraut gepflueckt. Unkraut ist uebrigens mein Favorit. Wer will nicht fuer neben perfekten Chillipflanzen herlaufen Geld bekommen...

Das Hostel hatte den klassischen Western-Stil, das einzige was gefehlt hat, waren die Schwingtueren am Eingang. Dafuer hatten wir Arbeiter oben den gesamten Balkon fuer uns alleine.

Ich muss noch eben sagen, dies war der erste Ort (also die Farm) wo ich eines der gefaehrlichen Tiere Australiens gesehen habe. Da springen waehrend des Pflueckens auf einmal drei Picker auseinander, und zwischen ihnen ist eine kleine schwarze Spinne mit rotem Strich auf dem Ruecken. Die Red-Back-Spider. Die drittgiftigste Spinne der Welt.

Ich hab mir dann mal die Bemerkung gespart, dass mir kurz vorher ein solches Exemplar ueber die Hand gelaufen ist...
 

Von Ayr ging es dann weiter nach Townsville, wo ich im Moment bin. Hier werde ich vermutlich Bauarbeiter werden (so mit Mittagessen auf dem freischwebenden Stahltraeger. Wenn dann richtig).

Bis demnaechst

12.9.08 12:53
 


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