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Ein letzter Eintrag aus Cairns.

In den vergangenen Tagen hat sich doch tatsaechlich so viel ereignet, dass es sich lohnt davon zu berichten. Zunaechst neigt sich meine Zeit bei Ocean Spirit und damit auch Cairns, Queensland, dem Ende. Dieser Samstag wird mein letzter Arbeitstag sein, und ich bin eigentlich ganz froh dort nicht mehr arbeiten zu muessen. Die Mitarbeiter sind zwar in der Regel freundlich und nett, aber die Arbeit ist mir einfach zu eintoenig, besonders nach mittlerweile 5 Monaten.

Meine naechste Station (das wird einigen nicht gefallen) wird direkt Sydney sein, von wo aus es nach Neuseeland geht. Nach knappen 2 Monaten dort geht es nach Fiji und anschliessend in die USA. Und dann bin ich ja schon fast wieder in Europa.

 

Ausserdem war gestern noch ein, verglichen mit den letzten Wochen, ziemlich (!) aufregender Tag. Wir waren skydiven (fallschirmspringen)!

Allerdings gab es einige Probleme. In unserer Gruppe, bestehend aus 5 Leuten, waren zwei, die durch ihre Position in meinem Hostel (Rezeptionist und Fahrer) den Sprung umsonst bekommen haben. Quasi als merchandising. Einer der beiden Spruenge war in Ordnung, der andere allerdings nicht angemeldet. Wir haetten noch einmal anrufen muessen, und klaeren, dass der Termin auch so funktioniert. Also sind nur 3 von 5 gesprungen (die Freundin wollte dann natuerlich auch nicht). Bloede Sache.

 Zurueck zum Sprung. Nachdem wir die ganze Ausruestung also an uns dran haben, ein Zwei-Minuten-Training absolviert und uns in den Bus gesetzt haben, geht es zum Flughafen, von wo es in einer ziemlich kleinen Maschine auf 14000 Fuss hochgeht. Das sind umgerechnet 4,3 Kilometer. Ich an dritter Stelle, aus unserer Gruppe der erste. Insgesamt 5 Springer. Die ersten beiden hatten noch einen Solokameramann, der neben einem herfliegt und dabei filmt (ich hab uebrigens aufs Filmen vezichtet, 130 Dollar nur fuer eine DVD sind mir zuviel, wenn der Sprung nach Discount immer noch 260 Dollar kostet). Als wir in Sprunghoehe sind, hoert das Flugzeug mit dem Steilflug nach oben auf, eine Lampe geht an: "Low Fuel". Haha, als ob mir jetzt nach lachen waere. Trotz der Hoehe war mir uebrigens heiss wie noch nie zuvor in Australien. Vor mir fallen als nacheinander die beiden raus. Ich bin dran. Zur Luke robben, mit dem Tandemmaster hintendran. Beine raus, Haende kreuzweise auf die Schultern, Kopf in den Nacken. Zumindest die Theorie. Mein Master meinte mir keine Gedenksekunde Zeit geben zu koennen und in dem Moment seh ich schon das Flugzeug kleiner werden. Nach einigen Umdrehungen hat der Master den Stabilisationsfallschirm geoeffnet und nun gehts bauchwaerts Richtung Erde. Dann haben wir auch noch ne Wolke mitgenommen, Temperatursturz um bestimmt 10 Grad, aber egal, Extase! Bei 5000 Fuss wird dann der Fallschirm geoeffnet, brauch aber nochmal 1000 Fuss bis er wirklich offen ist. Dazu die Worte: "Welcome to my Office." Nach ungefaehr 3 Minuten gleiten und ein paar Pirouetten landen wir relativ sicher auf einer Wiese. Nach 20 Minuten Busfahrt hat sich der Druck auf den Ohren dann auch wieder ausgeglichen.

Das Grinsen aber ist geblieben.

29.1.09 05:57
 


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